Generell kommen alle homöopathischen Arzneimittel auch als „Verletzungs- und Wundmittel” in Frage. In der Praxis zeigt sich aber, dass bestimmte Arzneimittel – vorzugsweise einige pflanzliche – bei bestimmten Verletzungen besonders häufig zur Anwendung kommen.

Folgende Aspekte müssen bei der Arzneimittelwahl berücksichtigt werden:

1. Art der Verletzung/Wunde

  • Stumpfe Verletzung
  • Spitze Verletzung
  • Zerreißung, Quetschung
  • Zerrung, Verstauchung, Verrenkung
  • Knochenbruch
  • Kopf- und Wirbelsäulenverletzung
  • Gehirnerschütterung
  • Stich, Biss
  • Blutung, Bluterguss
  • Verbrennung, Verbrühung
  • Überlastung
  • Operation

 

2. Ort der Verletzung/Wunde

  • Haut
  • Schleimhaut
  • Drüsengewebe
  • Knochen
  • Muskeln
  • Bänder
  • Sehnen
  • Nervengewebe

 

3. Auswirkungen

  • Geistes-/Gemütszustand (Schock, Schreck, Bewusstlosigkeit usw.)
  • Kreislaufzustand
  • Schmerzen
  • Juckreiz

 

4.Modalitäten

  • Kälte/Wärme/Zugluft
  • Liegen/Sitzen/Stehen
  • Bewegung/Ruhe
  • Berührung/Druck

Im Folgenden werden verschiedene Verletzungsarten aufgelistet und die jeweils wichtigsten und bewährtesten Arzneimittel kurz besprochen.

 

Für die Arzneimittelwahl ist die Symptomatik entscheidend, die im Vordergrund steht:

Je nachdem, ob beispielsweise bei einer Verletzung die Blutung, der Schmerz oder gar ein Verletzungsschock im Vordergrund steht, muss das Arzneimittel vor allem diese „Hauptsymptomatik” abdecken. Ändern sich dann während einer Behandlung die Symptome oder treten andere in den Vordergrund, so muss das Mittel gewechselt werden.

Die homöopathische Selbstbehandlung von Verletzungen kann die Heilung unterstützen und Verletzungsfolgen verhindern helfen, dennoch ersetzt sie nicht in allen Fällen eine ärztliche Behandlung.

 

Ärztliche Hilfe erforderlich

Bitte begeben Sie sich bei allen schweren Verletzungen umgehend in ärztliche Behandlung!

 

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  1. Schlagverletzungen, Prellungen ( gehe zu )
  2. Zerrung, Verstauchung, Verrenkung ( gehe zu )
  3. Knochenbrüche ( gehe zu )
  4. Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen, Gehirnerschütterung ( gehe zu )
  5. Wunden ( gehe zu )
  6. Blutungen ( gehe zu )
  7. Verletzungsschock ( gehe zu )
  8. Verbrennungen, Verbrühungen ( gehe zu )
  9. Insektenstiche, Bisse ( gehe zu )

 

1. Schlagverletzungen, Prellungen

Arnica

Arnica ist das wichtigste und am häufigsten angewandte „Verletzungsmittel” in der Homöopathie. Die „blinde” Anwendung bei jeder Verletzung ist aber sicher nicht korrekt und wird auch nicht immer zum Erfolg führen.

Entsprechend der Ähnlichkeitsregel wird Arnica bei denjenigen Verletzungen besonders gut helfen, bei denen es durch Schlag, Prellung oder Sturz zu starken Schmerzen, Schwellung und Bluterguss gekommen ist. Auch äußere Blutungen können bestehen. Die verletzten Körperteile schmerzen wie wund und zerschlagen. Es besteht eine Empfindlichkeit gegen Erschütterung und Berührung. Bewegung verschlimmert, Ruhe und Liegen bessern die Schmerzen.

Bei Kopfverletzungen und Schock durch Verletzung sollte man auch immer an Arnica denken. Der Patient ist unruhig und schätzt die Situation falsch ein. Obwohl er unter Umständen schwer verletzt ist, sagt er, dass es ihm gut geht und er keine Hilfe braucht. Er kann aber auch schon benommen sein, antwortet dabei zwar korrekt auf Fragen, verfällt danach aber wieder in einen ausdruckslosen und benommenen Zustand. Dabei kann er manchmal zusätzlich einen heißen Kopf haben (und dennoch frösteln). Auch nach Operationen und zahnärztlichen Eingriffen, wenn es zu Nachblutung, Schwellung und Schmerzen kommt, ist Arnica bewährt.

( gehe zu Arnica )

 

Bellis perennis

Bellis perennis ist in seinem Arzneimittelbild ähnlich zu Arnica. Im Vordergrund stehen Verletzungen tiefliegender Gewebe und innerer Organe (Weichteile der Bauch- und Beckenorgane, Brustdrüse). Aber auch bei Verstauchungen und nach Bauch- und Unterleibsoperationen (bei Frauen zum Beispiel auch nach einer „Ausschabung”) ist es bewährt.

Die Schmerzen sind wie gequetscht oder gezerrt, teilweise auch klopfend.

Schwellungen, Verhärtungen und Blutergüsse, die anhalten oder durch Arnica nicht gebessert werden, reagieren häufig gut auf Bellis perennis.

( gehe zu Bellis perennis )

 

Hypericum

Wird bei Verletzungen und Schmerzen nervenreicher Körperteile und der Nerven angewandt: Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen, Steißbeinprellung, Fingerquetschung, Verletzungen an Handflächen und Fußsohlen, offene Knochenbrüche, Zahnverletzungen.

Es bestehen unerträglich starke, schießende oder stechende Schmerzen, die typischerweise entlang des Nerven in die Peripherie ausstrahlen. Die Schmerzen können mit Taubheits- oder Kribbelgefühlen einhergehen. Nach Kopfverletzungen oder Gehirnerschütterung kann es zu Kopfschmerzen oder gar Krampfanfällen kommen.

Auch bei schmerzhaften Nervenentzündungen oder Zahnschmerzen durch Verletzung, Wurzelentzündung oder nach zahnärztlicher Behandlung ist Hypericum Mittel der ersten Wahl.

( gehe zu Hypericum )

 

Ruta

Bei Schlagverletzungen der Knochen und Knochenhaut muss man in erster Linie an Ruta denken. Aber auch bei Zerrungen der Sehnen und Bänder (zum Beispiel auch durch Halswirbelsäulen-Schleudertrauma), Verstauchungen der Gelenke und Schleimbeutelentzündungen kommt dieses Arzneimittel in Frage.

Die betroffenen Körperteile schmerzen wie geprellt, zerschlagen oder zerbrochen, es bestehen Unruhe, Schwäche und ein Schweregefühl. Herabhängenlassen des betroffenen Körperteils und (feuchte) Kälte verschlimmern die Beschwerden, sanfte Bewegung und Wärme lindern.

Bei Kopf- und Augenschmerzen nach Überanstrengung der Augen, bei-spielsweise durch Lesen, Handarbeit oder längeres Arbeiten am Computer, ist Ruta häufig angezeigt. Die Augen sind dabei gerötet und brennen.

Die Ausheilung von Knochenbrüchen – wenn sie verzögert abläuft oder mit Schmerzen einhergeht – kann durch Calcium phosphoricum, Ruta und Symphytum unterstützt werden.

( gehe zu Ruta )

 

Symphytum

Wird in erster Linie bei Verletzungen der Knochen und Knochenhaut eingesetzt, insbesondere bei Schlägen und Abschürfungen an vorspringenden Knochen wie Jochbeinen, Ellenbogen, Knien, Wirbelsäule und Schultern. Aber auch bei Augenprellungen durch stumpfe Gegenstände (Ellenbogen, Faust, Sektkorken, Ball) ist es angezeigt.

Es bestehen generell sehr starke Schmerzen und Berührungsempfindlichkeit. Auch Beschwerden, insbesondere stechende Schmerzen durch lange zurückliegende Knochenbrüche können mit Symphytum geheilt werden.

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2. Zerrung, Verstauchung, Verrenkung

Arnica

Arnica ist das wichtigste und am häufigsten angewandte „Verletzungsmittel” in der Homöopathie. Die „blinde” Anwendung bei jeder Verletzung ist aber sicher nicht korrekt und wird auch nicht immer zum Erfolg führen.

Entsprechend der Ähnlichkeitsregel wird Arnica bei denjenigen Verletzungen besonders gut helfen, bei denen es durch Schlag, Prellung oder Sturz zu starken Schmerzen, Schwellung und Bluterguss gekommen ist. Auch äußere Blutungen können bestehen. Die verletzten Körperteile schmerzen wie wund und zerschlagen. Es besteht eine Empfindlichkeit gegen Erschütterung und Berührung. Bewegung verschlimmert, Ruhe und Liegen bessern die Schmerzen.

Bei Kopfverletzungen und Schock durch Verletzung sollte man auch immer an Arnica denken. Der Patient ist unruhig und schätzt die Situation falsch ein. Obwohl er unter Umständen schwer verletzt ist, sagt er, dass es ihm gut geht und er keine Hilfe braucht. Er kann aber auch schon benommen sein, antwortet dabei zwar korrekt auf Fragen, verfällt danach aber wieder in einen ausdruckslosen und benommenen Zustand. Dabei kann er manchmal zusätzlich einen heißen Kopf haben (und dennoch frösteln). Auch nach Operationen und zahnärztlichen Eingriffen, wenn es zu Nachblutung, Schwellung und Schmerzen kommt, ist Arnica bewährt.

( gehe zu Arnica )

 

Bryonia

Bryonia wird bei allen Verletzungen von Gelenken, Bändern, Sehnen und Muskeln angewandt, bei denen typischerweise stechende Schmerzen bestehen, die durch die geringste Bewegung schlimmer und durch absolute Ruhe, festen Druck und örtliche Kälte besser werden.

Die Patienten haben Durst auf große Mengen kalten Wassers.

Meistens reagieren sie empfindlich auf jede Störung, sind reizbar, wollen „nach Hause” und ihre Ruhe haben oder sprechen von der Arbeit und finanziellen Angelegenheiten.

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Ledum

Ledum ist ein sehr wichtiges Arzneimittel bei Stichwunden und Insektenstichen.

Es besteht ein heftiger Juckreiz, der durch Kratzen noch schlimmer wird. Obwohl sich die betroffene Stelle kalt anfühlt und z.T. blau verfärbt ist, werden die Beschwerden (Schmerz, Schwellung, Juckreiz) durch Kälte gebessert.

Der Heilungsprozess kann gestört sein. Sowohl Stichverletzungen als auch Insektenstiche und Tierbisse, die zu Entzündungsreaktionen, Infektion und Eiterung führen, können erfolgreich behandelt werden.

Auch bei Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken, wie zum Beispiel Verstauchungen und Zerrungen ist Ledum bewährt. Auch hier lindert Kälte (und verstärkt Wärme) die Schmerzen.

( gehe zu Ledum )

 

Rhus toxicodendron

Rhus toxicodendron kann bei vielen Verletzungen von Gelenken, Bändern, Sehnen und Muskeln angezeigt sein, insbesondere bei Verstauchungen, Überdehnungen und Zerrungen.

Charakteristisch für dieses Arzneimittel ist, dass die Schmerzen in Ruhe schlimmer werden und den Patienten dazu zwingen, die betroffene Stelle zu bewegen um Linderung zu erfahren. Besonders nachts kann der Patient nicht ruhig liegen und muss ständig seine Lage ändern. Nach einer Ruhephase kommt es zu einem Steifigkeitsgefühl. Die Schmerzen werden bei Beginn der Bewegung schlimmer und bessern sich bei fortgesetzter Bewegung wieder. Wärme bessert, Nässe und Kälte verschlimmern die Beschwerden.

Bei Verbrennungen kann Rhus toxicodendron, wenn auch seltener, angezeigt sein, wenn intensiv brennende und juckende, kleinere Brandbläschen vorherrschen, wobei der Juckreiz durch Kratzen verschlimmert wird. Auch hier ist eine ausgeprägte allgemeine Bewegungsunruhe des Patienten zu beobachten.

( gehe zu Rhus toxicodendron )

 

Ruta

Bei Schlagverletzungen der Knochen und Knochenhaut muss man in erster Linie an Ruta denken. Aber auch bei Zerrungen der Sehnen und Bänder (zum Beispiel auch durch Halswirbelsäulen-Schleudertrauma), Verstauchungen der Gelenke und Schleimbeutelentzündungen kommt dieses Arzneimittel in Frage.

Die betroffenen Körperteile schmerzen wie geprellt, zerschlagen oder zerbrochen, es bestehen Unruhe, Schwäche und ein Schweregefühl. Herabhängenlassen des betroffenen Körperteils und (feuchte) Kälte verschlimmern die Beschwerden, sanfte Bewegung und Wärme lindern.

Bei Kopf- und Augenschmerzen nach Überanstrengung der Augen, bei-spielsweise durch Lesen, Handarbeit oder längeres Arbeiten am Computer, ist Ruta häufig angezeigt. Die Augen sind dabei gerötet und brennen.

Die Ausheilung von Knochenbrüchen – wenn sie verzögert abläuft oder mit Schmerzen einhergeht – kann durch Calcium phosphoricum, Ruta und Symphytum unterstützt werden.

( gehe zu Ruta )

 

Symphytum

Wird in erster Linie bei Verletzungen der Knochen und Knochenhaut eingesetzt, insbesondere bei Schlägen und Abschürfungen an vorspringenden Knochen wie Jochbeinen, Ellenbogen, Knien, Wirbelsäule und Schultern. Aber auch bei Augenprellungen durch stumpfe Gegenstände (Ellenbogen, Faust, Sektkorken, Ball) ist es angezeigt.

Es bestehen generell sehr starke Schmerzen und Berührungsempfindlichkeit.

Auch Beschwerden, insbesondere stechende Schmerzen durch lange zurückliegende Knochenbrüche können mit Symphytum geheilt werden.

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3. Knochenbrüche

Arnica

Arnica ist das wichtigste und am häufigsten angewandte „Verletzungsmittel” in der Homöopathie. Die „blinde” Anwendung bei jeder Verletzung ist aber sicher nicht korrekt und wird auch nicht immer zum Erfolg führen.

Entsprechend der Ähnlichkeitsregel wird Arnica bei denjenigen Verletzungen besonders gut helfen, bei denen es durch Schlag, Prellung oder Sturz zu starken Schmerzen, Schwellung und Bluterguss gekommen ist. Auch äußere Blutungen können bestehen. Die verletzten Körperteile schmerzen wie wund und zerschlagen. Es besteht eine Empfindlichkeit gegen Erschütterung und Berührung. Bewegung verschlimmert, Ruhe und Liegen bessern die Schmerzen.

Bei Kopfverletzungen und Schock durch Verletzung sollte man auch immer an Arnica denken. Der Patient ist unruhig und schätzt die Situation falsch ein. Obwohl er unter Umständen schwer verletzt ist, sagt er, dass es ihm gut geht und er keine Hilfe braucht. Er kann aber auch schon benommen sein, antwortet dabei zwar korrekt auf Fragen, verfällt danach aber wieder in einen ausdruckslosen und benommenen Zustand. Dabei kann er manchmal zusätzlich einen heißen Kopf haben (und dennoch frösteln). Auch nach Operationen und zahnärztlichen Eingriffen, wenn es zu Nachblutung, Schwellung und Schmerzen kommt, ist Arnica bewährt.

( gehe zu Arnica )

 

Calcium phosphoricum

Die Ausheilung von Knochenbrüchen – wenn sie verzögert abläuft oder mit Schmerzen einhergeht – kann durch Calcium phosphoricum, Ruta und Symphytum unterstützt werden.

( gehe zu Calcium phosphoricum )

 

Ledum

Ledum ist ein sehr wichtiges Arzneimittel bei Stichwunden und Insektenstichen.

Es besteht ein heftiger Juckreiz, der durch Kratzen noch schlimmer wird. Obwohl sich die betroffene Stelle kalt anfühlt und z.T. blau verfärbt ist, werden die Beschwerden (Schmerz, Schwellung, Juckreiz) durch Kälte gebessert.

Der Heilungsprozess kann gestört sein. Sowohl Stichverletzungen als auch Insektenstiche und Tierbisse, die zu Entzündungsreaktionen, Infektion und Eiterung führen, können erfolgreich behandelt werden.

Auch bei Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken, wie zum Beispiel Verstauchungen und Zerrungen ist Ledum bewährt. Auch hier lindert Kälte (und verstärkt Wärme) die Schmerzen.

( gehe zu Ledum )

 

Ruta

Bei Schlagverletzungen der Knochen und Knochenhaut muss man in erster Linie an Ruta denken. Aber auch bei Zerrungen der Sehnen und Bänder (zum Beispiel auch durch Halswirbelsäulen-Schleudertrauma), Verstauchungen der Gelenke und Schleimbeutelentzündungen kommt dieses Arzneimittel in Frage.

Die betroffenen Körperteile schmerzen wie geprellt, zerschlagen oder zerbrochen, es bestehen Unruhe, Schwäche und ein Schweregefühl. Herabhängenlassen des betroffenen Körperteils und (feuchte) Kälte verschlimmern die Beschwerden, sanfte Bewegung und Wärme lindern.

Bei Kopf- und Augenschmerzen nach Überanstrengung der Augen, bei-spielsweise durch Lesen, Handarbeit oder längeres Arbeiten am Computer, ist Ruta häufig angezeigt. Die Augen sind dabei gerötet und brennen.

Die Ausheilung von Knochenbrüchen – wenn sie verzögert abläuft oder mit Schmerzen einhergeht – kann durch Calcium phosphoricum, Ruta und Symphytum unterstützt werden.

( gehe zu Ruta )

 

Symphytum

Wird in erster Linie bei Verletzungen der Knochen und Knochenhaut eingesetzt, insbesondere bei Schlägen und Abschürfungen an vorspringenden Knochen wie Jochbeinen, Ellenbogen, Knien, Wirbelsäule und Schultern. Aber auch bei Augenprellungen durch stumpfe Gegenstände (Ellenbogen, Faust, Sektkorken, Ball) ist es angezeigt.

Es bestehen generell sehr starke Schmerzen und Berührungsempfindlichkeit.

Auch Beschwerden, insbesondere stechende Schmerzen durch lange zurückliegende Knochenbrüche können mit Symphytum geheilt werden.

( gehe zurück )

 

4. Kopf-und Wirbelsäulenverletzungen, Gehirnerschütterung

Arnica

Arnica ist das wichtigste und am häufigsten angewandte „Verletzungsmittel” in der Homöopathie. Die „blinde” Anwendung bei jeder Verletzung ist aber sicher nicht korrekt und wird auch nicht immer zum Erfolg führen.

Entsprechend der Ähnlichkeitsregel wird Arnica bei denjenigen Verletzungen besonders gut helfen, bei denen es durch Schlag, Prellung oder Sturz zu starken Schmerzen, Schwellung und Bluterguss gekommen ist. Auch äußere Blutungen können bestehen. Die verletzten Körperteile schmerzen wie wund und zerschlagen. Es besteht eine Empfindlichkeit gegen Erschütterung und Berührung. Bewegung verschlimmert, Ruhe und Liegen bessern die Schmerzen.

Bei Kopfverletzungen und Schock durch Verletzung sollte man auch immer an Arnica denken. Der Patient ist unruhig und schätzt die Situation falsch ein. Obwohl er unter Umständen schwer verletzt ist, sagt er, dass es ihm gut geht und er keine Hilfe braucht. Er kann aber auch schon benommen sein, antwortet dabei zwar korrekt auf Fragen, verfällt danach aber wieder in einen ausdruckslosen und benommenen Zustand. Dabei kann er manchmal zusätzlich einen heißen Kopf haben (und dennoch frösteln). Auch nach Operationen und zahnärztlichen Eingriffen, wenn es zu Nachblutung, Schwellung und Schmerzen kommt, ist Arnica bewährt.

( gehe zu Arnica )

 

Gelsemium

Bei Kopfverletzungen oder Gehirnerschütterung bei denen Gelsemium angezeigt ist, sind die Schmerzen auf den Hinterkopf konzentriert und es besteht eine ausgeprägte Schwäche des Patienten bis hin zu Lähmungserscheinungen. Die Augenlider sind so schwer, dass sie halb herabgesunken sind bzw. die Augen kaum offengehalten werden können. Arme und Beine fühlen sich schwer an und zittern bei der geringsten Anstrengung.

( gehe zu Gelsemium )

 

Hypericum

Wird bei Verletzungen und Schmerzen nervenreicher Körperteile und der Nerven angewandt: Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen, Steißbeinprellung, Fingerquetschung, Verletzungen an Handflächen und Fußsohlen, offene Knochenbrüche, Zahnverletzungen.

Es bestehen unerträglich starke, schießende oder stechende Schmerzen, die typischerweise entlang des Nerven in die Peripherie ausstrahlen. Die Schmerzen können mit Taubheits- oder Kribbelgefühlen einhergehen. Nach Kopfverletzungen oder Gehirnerschütterung kann es zu Kopfschmerzen oder gar Krampfanfällen kommen.

Auch bei schmerzhaften Nervenentzündungen oder Zahnschmerzen durch Verletzung, Wurzelentzündung oder nach zahnärztlicher Behandlung ist Hypericum Mittel der ersten Wahl.

( gehe zu Hypericum )

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5. Wunden

Calendula

Sowohl potenziert als auch als Pflanzentinktur oder Essenz (zum Beispiel als 1%-ige Lösung) ist Calendula ideal zur Behandlung jeglicher Art von Wunden geeignet: Schürfwunden, Risswunden, Platzwunden, Schnittwunden; nässende, verschmutzte und eiternde Wunden; Blutungen; oberflächliche Verbrennungen und Verbrühungen. Nicht nur die Einnahme als Globuli, sondern auch die örtliche Anwendung dieses Arzneimittels in Form von Umschlägen hat eine lange Tradition.

Calendula unterstützt die Wundreinigung und Blutstillung, lindert die Schmerzen, beugt Infektionen vor und fördert die Heilung und Narbenbildung.

Auch bei Muskel- und Sehnenrissen findet es Anwendung.

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Hypericum

Wird bei Verletzungen und Schmerzen nervenreicher Körperteile und der Nerven angewandt: Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen, Steißbeinprellung, Fingerquetschung, Verletzungen an Handflächen und Fußsohlen, offene Knochenbrüche, Zahnverletzungen.

Es bestehen unerträglich starke, schießende oder stechende Schmerzen, die typischerweise entlang des Nerven in die Peripherie ausstrahlen. Die Schmerzen können mit Taubheits- oder Kribbelgefühlen einhergehen. Nach Kopfverletzungen oder Gehirnerschütterung kann es zu Kopfschmerzen oder gar Krampfanfällen kommen.

Auch bei schmerzhaften Nervenentzündungen oder Zahnschmerzen durch Verletzung, Wurzelentzündung oder nach zahnärztlicher Behandlung ist Hypericum Mittel der ersten Wahl.

( gehe zu Hypericum )

 

Ledum

Ledum ist ein sehr wichtiges Arzneimittel bei Stichwunden und Insektenstichen.

Es besteht ein heftiger Juckreiz, der durch Kratzen noch schlimmer wird. Obwohl sich die betroffene Stelle kalt anfühlt und z.T. blau verfärbt ist, werden die Beschwerden (Schmerz, Schwellung, Juckreiz) durch Kälte gebessert.

Der Heilungsprozess kann gestört sein. Sowohl Stichverletzungen als auch Insektenstiche und Tierbisse, die zu Entzündungsreaktionen, Infektion und Eiterung führen, können erfolgreich behandelt werden.

Auch bei Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken, wie zum Beispiel Verstauchungen und Zerrungen ist Ledum bewährt. Auch hier lindert Kälte (und verstärkt Wärme) die Schmerzen.

( gehe zu Ledum )

 

Staphisagria

Staphisagria wird vor allem bei Stich- und Schnittverletzungen durch scharfe, schneidende Gegenstände (Glasscherben, Blechdosen, Messer) oder Operationswunden eingesetzt, beson-ders wenn die Schmerzen auch nach dem Nähen noch fortbestehen.

Die Schmerzen werden typischerweise als brennend, stechend oder schneidend empfunden, die verletzte Haut ist sehr berührungsempfindlich. Wärme bessert die Schmerzen.

Auch bei Verletzungen der Harnröhrenschleimhaut nach einem Blasenkatheter muss in erster Linie an dieses Mittel gedacht werden.

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6. Blutungen

Arnica

Arnica ist das wichtigste und am häufigsten angewandte „Verletzungsmittel” in der Homöopathie. Die „blinde” Anwendung bei jeder Verletzung ist aber sicher nicht korrekt und wird auch nicht immer zum Erfolg führen.

Entsprechend der Ähnlichkeitsregel wird Arnica bei denjenigen Verletzungen besonders gut helfen, bei denen es durch Schlag, Prellung oder Sturz zu starken Schmerzen, Schwellung und Bluterguss gekommen ist. Auch äußere Blutungen können bestehen. Die verletzten Körperteile schmerzen wie wund und zerschlagen. Es besteht eine Empfindlichkeit gegen Erschütterung und Berührung. Bewegung verschlimmert, Ruhe und Liegen bessern die Schmerzen.

Bei Kopfverletzungen und Schock durch Verletzung sollte man auch immer an Arnica denken. Der Patient ist unruhig und schätzt die Situation falsch ein. Obwohl er unter Umständen schwer verletzt ist, sagt er, dass es ihm gut geht und er keine Hilfe braucht. Er kann aber auch schon benommen sein, antwortet dabei zwar korrekt auf Fragen, verfällt danach aber wieder in einen ausdruckslosen und benommenen Zustand. Dabei kann er manchmal zusätzlich einen heißen Kopf haben (und dennoch frösteln). Auch nach Operationen und zahnärztlichen Eingriffen, wenn es zu Nachblutung, Schwellung und Schmerzen kommt, ist Arnica bewährt.

( gehe zu Arnica )

 

Calendula

Sowohl potenziert als auch als Pflanzentinktur oder Essenz (zum Beispiel als 1%-ige Lösung) ist Calendula ideal zur Behandlung jeglicher Art von Wunden geeignet: Schürfwunden, Risswunden, Platzwunden, Schnittwunden; nässende, verschmutzte und eiternde Wunden; Blutungen; oberflächliche Verbrennungen und Verbrühungen. Nicht nur die Einnahme als Globuli, sondern auch die örtliche Anwendung dieses Arzneimittels in Form von Umschlägen hat eine lange Tradition.

Calendula unterstützt die Wundreinigung und Blutstillung, lindert die Schmerzen, beugt Infektionen vor und fördert die Heilung und Narbenbildung.

Auch bei Muskel- und Sehnenrissen findet es Anwendung.

( gehe zu Calendula )

 

Hypericum

Wird bei Verletzungen und Schmerzen nervenreicher Körperteile und der Nerven angewandt: Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen, Steißbeinprellung, Fingerquetschung, Verletzungen an Handflächen und Fußsohlen, offene Knochenbrüche, Zahnverletzungen.

Es bestehen unerträglich starke, schießende oder stechende Schmerzen, die typischerweise entlang des Nerven in die Peripherie ausstrahlen. Die Schmerzen können mit Taubheits- oder Kribbelgefühlen einhergehen. Nach Kopfverletzungen oder Gehirnerschütterung kann es zu Kopfschmerzen oder gar Krampfanfällen kommen.

Auch bei schmerzhaften Nervenentzündungen oder Zahnschmerzen durch Verletzung, Wurzelentzündung oder nach zahnärztlicher Behandlung ist Hypericum Mittel der ersten Wahl.

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Lachesis

Blutungen, die Lachesis bedürfen sind typischerweise von dunkelblauer Farbe und passiv („Sickerblutung”). Die Blutung tritt auch ohne eine größere Verletzung auf und die Gerinnung findet nicht statt.

Auch bei Bisswunden ist Lachesis ein bewährtes Arzneimittel.

Die verletzten Körperpartien sind geschwollen und blaurot bis violett verfärbt. Bei schwereren Verletzungen kann das Gewebe sogar absterben und sich schwarz verfärben. Die Wunden neigen zu Entzündungen, die sich zu einem Abszess oder einer Wundrose ausbreiten können und unter Umständen auch zu „Blutvergiftung” führen.

Es bestehen in der Regel starke Schmerzen, die durch Wärme und Berührung schlimmer werden.

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Phosphorus

Phosphorus ist bei kräftigen, anhaltenden und leuchtend-roten Blutungen angezeigt. Die Blutungsquellen sind vielfältig: Verletzungen, Magen-Darm-Trakt, Lunge, Nase, Zahnfleisch, Haut. Auch kleine Wunden können stark bluten.

Die Schmerzen sind in der Regel brennend und können mit einem Hitzegefühl einhergehen. Durch den Blutverlust kommt es rasch zu körperlicher und geistiger Erschöpfung mit Herzklopfen, die nicht selten von Ängstlichkeit und Empfindlichkeit gegen äußere Reize begleitet sind. Die Patienten haben häufig Durst auf (eis)kalte Getränke. Das Liegen auf der linken Seite ist ihnen unangenehm.

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7. Verletzungsschock

Aconitum

Plötzlich und heftig auftretende, panikartige körperliche und geistige Unruhe prägen das Aconitum-Bild. Die Patienten bitten verzweifelt um Hilfe und wollen auf keinen Fall alleine gelassen werden, da sie größte Angst haben, sterben zu müssen. Aus dieser akuten Situation heraus kommt es zum Kreislaufzusammenbruch mit innerer Kälte, Atembeklemmung und Herzrasen. Setzt man den Patienten auf, so wird er im Gesicht leichenblass, er kann auch ohnmächtig werden. Er muss häufig seine Lage wechseln, wirkt wie gehetzt, erschrickt leicht und ist äußerst schmerzempfindlich.

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Arnica

Arnica ist das wichtigste und am häufigsten angewandte „Verletzungsmittel” in der Homöopathie. Die „blinde” Anwendung bei jeder Verletzung ist aber sicher nicht korrekt und wird auch nicht immer zum Erfolg führen.

Entsprechend der Ähnlichkeitsregel wird Arnica bei denjenigen Verletzungen besonders gut helfen, bei denen es durch Schlag, Prellung oder Sturz zu starken Schmerzen, Schwellung und Bluterguss gekommen ist. Auch äußere Blutungen können bestehen. Die verletzten Körperteile schmerzen wie wund und zerschlagen. Es besteht eine Empfindlichkeit gegen Erschütterung und Berührung. Bewegung verschlimmert, Ruhe und Liegen bessern die Schmerzen.

Bei Kopfverletzungen und Schock durch Verletzung sollte man auch immer an Arnica denken. Der Patient ist unruhig und schätzt die Situation falsch ein. Obwohl er unter Umständen schwer verletzt ist, sagt er, dass es ihm gut geht und er keine Hilfe braucht. Er kann aber auch schon benommen sein, antwortet dabei zwar korrekt auf Fragen, verfällt danach aber wieder in einen ausdruckslosen und benommenen Zustand. Dabei kann er manchmal zusätzlich einen heißen Kopf haben (und dennoch frösteln). Auch nach Operationen und zahnärztlichen Eingriffen, wenn es zu Nachblutung, Schwellung und Schmerzen kommt, ist Arnica bewährt.

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Camphora

Bei Schockzuständen mit raschem Kräfteverfall und eiskalter Körperoberfläche angezeigt. Der Patient verträgt es trotz der Kälte nicht, zugedeckt zu werden, da er in der Regel eine brennende, innere Hitze verspürt. Das Gesicht ist blass und kalt, die Augen sind starr und die Pupillen erweitert. Der Puls ist schwach. Das Bewusstsein kann getrübt sein und der Patient kann Todesängste haben.

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Carbo vegetabilis

Ein bewährtes Arzneimittel bei Schockzuständen mit ausgeprägter Schwäche. Körper, Extremitäten und Atem sind kalt, gleichzeitig besteht kalter Schweiß und dennoch verlangt der Patient typischerweise nach frischer, kühler Luft (die er vorzugs-weise zugefächelt bekommen möchte). Die Hautfarbe ist bläulich, weil der Kreislauf darniederliegt. Die Ursache dafür ist häufig ein akuter Blut- oder Flüssigkeitsverlust. Sowohl körperliche Anstrengung als auch geistige Tätigkeit führen schnell zu Mattigkeit.

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Opium

Schockzustände, bei denen Schmerzunempfindlichkeit, Bewusstseinstrübung und röchelnde bis hin zu aussetzender Atmung vorliegen. Das Gesicht ist durch Blutandrang rot und mit lauwarmem Schweiß bedeckt und die Augen sind nur halb geöffnet. Auch wenn Schreck und Angst zu einer gefühllosen, tiefen Benommenheit führen – der Patient ist schweigsam in sich versunken, beklagt sich nicht und verlangt nach nichts – kann dieses Arzneimittel wertvolle Dienste leisten.

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Veratrum album

Auch bei Veratrum album herrschen Kälte, Schwäche, Blässe oder bläuliche Verfärbung und kalter Schweiß (auf der Stirn) vor. Blut- oder Flüssigkeitsverlust sind häufig Auslöser dieses Zustands. Die Patienten sind völlig erschöpft und können in Ohnmacht fallen. Es besteht unstillbarer Durst auf große Mengen sehr kalten Wassers und ein Verlangen nach Saurem, Erfrischendem und Salzigem. Es kann auch zu sehr heftigen Wutausbrüchen mit Schreien, Fluchen und sogar Gewaltausbrüchen kommen.

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8. Verbrennungen, Verbrühungen

Arsenicum album

Für großflächige, schwerwiegende und sehr schmerzhafte Verbrennungen geeignet. Charakteristisch sind große Unruhe und Angst, der brennende Schmerz und die Besserung durch Wärme.

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Calendula

Sowohl potenziert als auch als Pflanzentinktur oder Essenz (zum Beispiel als 1%-ige Lösung) ist Calendula ideal zur Behandlung jeglicher Art von Wunden geeignet: Schürfwunden, Risswunden, Platzwunden, Schnittwunden; nässende, verschmutzte und eiternde Wunden; Blutungen; oberflächliche Verbrennungen und Verbrühungen. Nicht nur die Einnahme als Globuli, sondern auch die örtliche Anwendung dieses Arzneimittels in Form von Umschlägen hat eine lange Tradition.

Calendula unterstützt die Wundreinigung und Blutstillung, lindert die Schmerzen, beugt Infektionen vor und fördert die Heilung und Narbenbildung.

Auch bei Muskel- und Sehnenrissen findet es Anwendung.

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Cantharis

Eines der wichtigsten Arzneimittel zur Behandlung von Verbrennungen und Verbrühungen. Entsprechend seinem Arzneimittelbild mit Blasenbildung, heftigen stechenden oder brennenden Schmerzen und Berührungsempfindlichkeit, eignet es sich hervorragend zur Schmerzlinderung und positiven Beeinflussung des Heilungsverlaufs.

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Causticum

Eignet sich ebenfalls sehr gut zur Schmerzlinderung bei Verbrennungen. Die Empfindung, das Fleisch läge bloß, ist ein Leitsymptom dieses Arzneimittels. Besonders bei schwereren Verbrennungen, die Flüssigkeit absondern und nur langsam heilen, hat es sich sehr bewährt. Es unterstützt die Heilung und vermindert die Narbenbildung.

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Rhus toxicodendron

Rhus toxicodendron kann bei vielen Verletzungen von Gelenken, Bändern, Sehnen und Muskeln angezeigt sein, insbesondere bei Verstauchungen, Überdehnungen und Zerrungen.

Charakteristisch für dieses Arzneimittel ist, dass die Schmerzen in Ruhe schlimmer werden und den Patienten dazu zwingen, die betroffene Stelle zu bewegen um Linderung zu erfahren. Besonders nachts kann der Patient nicht ruhig liegen und muss ständig seine Lage ändern. Nach einer Ruhephase kommt es zu einem Steifigkeitsgefühl. Die Schmerzen werden bei Beginn der Bewegung schlimmer und bessern sich bei fortgesetzter Bewegung wieder. Wärme bessert, Nässe und Kälte verschlimmern die Beschwerden.

Bei Verbrennungen kann Rhus toxicodendron, wenn auch seltener, angezeigt sein, wenn intensiv brennende und juckende, kleinere Brandbläschen vorherrschen, wobei der Juckreiz durch Kratzen verschlimmert wird. Auch hier ist eine ausgeprägte allgemeine Bewegungsunruhe des Patienten zu beobachten.

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9. Insektenstiche Bisse

Apis

Bei Insektenstichen mit ausgeprägter blassroter ödematöser Schwellung, brennenden Schmerzen und Juckreiz sollte Apis gegeben werden. Die betroffene Stelle fühlt sich heiß an, ist äußerst berührungsempfindlich und die Beschwerden werden durch Kälte gebessert. Nicht selten besteht eine allgemeine nervöse Unruhe.

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Cantharis

Eines der wichtigsten Arzneimittel zur Behandlung von Verbrennungen und Verbrühungen. Entsprechend seinem Arzneimittelbild mit Blasenbildung, heftigen stechenden oder brennenden Schmerzen und Berührungsempfindlichkeit, eignet es sich hervorragend zur Schmerzlinderung und positiven Beeinflussung des Heilungsverlaufs.

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Hypericum

Wird bei Verletzungen und Schmerzen nervenreicher Körperteile und der Nerven angewandt: Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen, Steißbeinprellung, Fingerquetschung, Verletzungen an Handflächen und Fußsohlen, offene Knochenbrüche, Zahnverletzungen.

Es bestehen unerträglich starke, schießende oder stechende Schmerzen, die typischerweise entlang des Nerven in die Peripherie ausstrahlen. Die Schmerzen können mit Taubheits- oder Kribbelgefühlen einhergehen. Nach Kopfverletzungen oder Gehirnerschütterung kann es zu Kopfschmerzen oder gar Krampfanfällen kommen.

Auch bei schmerzhaften Nervenentzündungen oder Zahnschmerzen durch Verletzung, Wurzelentzündung oder nach zahnärztlicher Behandlung ist Hypericum Mittel der ersten Wahl.

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Lachesis

Blutungen, die Lachesis bedürfen sind typischerweise von dunkelblauer Farbe und passiv („Sickerblutung”). Die Blutung tritt auch ohne eine größere Verletzung auf und die Gerinnung findet nicht statt.

Auch bei Bisswunden ist Lachesis ein bewährtes Arzneimittel.

Die verletzten Körperpartien sind geschwollen und blaurot bis violett verfärbt. Bei schwereren Verletzungen kann das Gewebe sogar absterben und sich schwarz verfärben. Die Wunden neigen zu Entzündungen, die sich zu einem Abszess oder einer Wundrose ausbreiten können und unter Umständen auch zu „Blutvergiftung” führen.

Es bestehen in der Regel starke Schmerzen, die durch Wärme und Berührung schlimmer werden.

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Ledum

Ledum ist ein sehr wichtiges Arzneimittel bei Stichwunden und Insektenstichen.

Es besteht ein heftiger Juckreiz, der durch Kratzen noch schlimmer wird. Obwohl sich die betroffene Stelle kalt anfühlt und z.T. blau verfärbt ist, werden die Beschwerden (Schmerz, Schwellung, Juckreiz) durch Kälte gebessert.

Der Heilungsprozess kann gestört sein. Sowohl Stichverletzungen als auch Insektenstiche und Tierbisse, die zu Entzündungsreaktionen, Infektion und Eiterung führen, können erfolgreich behandelt werden.

Auch bei Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken, wie zum Beispiel Verstauchungen und Zerrungen ist Ledum bewährt. Auch hier lindert Kälte (und verstärkt Wärme) die Schmerzen.

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