Substanz

Die Hundemilch wurde bereits im letzten Jahrhundert von einigen der herausragenden amerikanischen Homöopathen als homöopathische Arznei geprüft. Zur Herstellung des Mittels wird das Milcheiweiß durch Zugabe von 90%-igem Alkohol zu der Milch ausgefällt.

Einsatzbereich

Die Arznei kommt in erster Linie bei Entzündungen im Hals- und Rachenraum zum Einsatz. Außerdem ist eine therapeutische Wirksamkeit bei Beschwerden der weiblichen Brust und der Genitalregion der Frau bekannt.

Leitsymptome

  • Regelmäßiger Seitenwechsel der Beschwerden (rechts – links – rechts – links)
  • Weiße oder graue Beläge auf den Rachenmandeln und am Gaumen
  • Starke Halsschmerzen
  • Brüste sehr empfindlich auf Schmerz und Berührung sowie geschwollen vor der Regel
  • Heißhunger oder völlige Appetitlosigkeit
  • Zerstreut und voller eigenartiger Vorstellungen

Modalitäten

Schlimmer

  • Berührung
  • Erschütterung
  • Während der Menstruation
  • Morgens
  • Kälte

Besser

  • Frische Luft

Wirkdauer

  • Mittel

Wie sollten homöopathische Arzneien (Globuli) eingenommen werden?

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) empfiehlt bei der Selbstbehandlung für alle homöopathischen Medikamente die Potenz C12. 2-3 Globuli sind eine Gabe. Bei Bedarf kann man die Gabe bis zu viermal am Tag wiederholen. Die Wirkung jeder Gabe muss abgewartet werden. Die Globuli im Mund zergehen lassen. 15 Minuten vor und 15 Minuten nach der Gabe möglichst nichts essen und trinken. Homöopathische Arzneimittel gibt es nur in Apotheken.

Buch-Tipp

Die homöopathische Hausapotheke

Die homöopathische Hausapotheke – Die wichtigsten Arzneien für zu Hause und unterwegs

Gerhard Bleul, Patrick Kreisberger, Ulf Riker, DZVhÄ, Bonn, 3. Auflage 2011, 196 Seiten, 10 Euro.

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