Berlin, 21. September 2026 | In der September-Ausgabe des Informationsdienst Homöopathie gratulieren wir Dr. Carsten Linnemann zu seinem neuen Amt als Bundesminister für Gesundheit und beleuchten für den Volkswirt den ökonomischen und therapeutischen Nutzen der Homöopathie.
Zum BPH-Informationsdienst Homöopathie September
Dr. Carsten Linnemann ist seit sechs Wochen Bundesminister für Gesundheit. Als Volkswirt und ausgewiesenem Wirtschaftspolitiker möchten wir in dieser Ausgabe des Informationsdienst Homöopathie den Minister mit der aktuellen Situation der Homöopathie in unserem Gesundheitssystem vertraut machen. Dabei geht es nicht nur um die Frage ihrer Wirksamkeit, sondern ebenso um den Aspekt, der für Hern Linnemann als Wirtschaftswissenschaftler von besonderem Interesse sein dürfte: die Wirtschaftlichkeit der Homöopathie.
Wir wissen: Homöopathie kann Kosten sparen, den Medikamentenverbrauch reduzieren und Folgekosten unerwünschter Nebenwirkungen vermeiden. Jenseits der Kostenfrage zeigen die meisten Studien den Behandlungserfolg, der im Rahmen der homöopathischen Therapie erzielt wurde. Quelle
Die GKV-Strukturreform bietet nun die Chance, doch noch für Therapievielfalt und damit auch für Behandlungsgerechtigkeit zu sorgen. Denn das Beitragsstabilisierungsgesetzt nimmt die Homöopathie ab Januar 2027 vollständig aus der Erstattung. Ein Fehler, da funktionierende Strukturen zerstört werden und die Entscheidung keinerlei ökonomischen Nutzen bringt – und wissenschaftlich nicht begründet ist.
Wir fragen:
- Was machen dann austherapiert kranke Menschen, die dank Homöopathie ihre Lebensqualität wieder gewonnen haben?
- Was machen Patientinnen und Patienten, die konventionelle Arzneien nicht vertragen?
- Was machen Menschen, die aufgrund ihrer Gesundheitskompetenz sich und ihre Familie mit Homöopathie behandeln und
- das auch in komplizierten Fällen durch einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten fortsetzen möchten?
Und die Kinder? Ihnen wurde die Erstattung ärztlich verordneter homöopathischer Arzneimittel bereits gestrichen. Das ist unsozial, unwirtschaftlich, macht therapeutisch keinen Sinn und schränkt die ärztliche Therapiefreiheit ein.
Wir wissen: Viele Menschen, die Homöopathie nutzen, verstehen Gesundheit als etwas, an dem sie selbst aktiv mitwirken können. Studien zeigen, dass sie sich häufig intensiv informieren, verschiedene Möglichkeiten der Gesundheitsversorgung abwägen und stärker in Entscheidungen über ihre Behandlung einbezogen sein möchten. Quelle
Homöopathie hat viel für die Gesundheit von Menschen zu bieten – auch für die Wirtschaftlichkeit des Gesundheitssystems. Homöopathie kann Teil der Lösung sein. Der Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH) steht für eine offene gesellschaftliche Debatte und fordert das Gespräch ein – auch mit dem Bundesministerium für Gesundheit. Das ist wichtiger denn je!
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- Thema: Homöopathie ist ökonomisch und therapeutisch sinnvoll
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Quellen zum Stand der Homöopathie-Forschung
- www.hri-research.org/de/hri_publication/the-epi3-laser-study-real-world-observational-evidence-for-homeopathy-from-general-physicians-in-france/
- www.thieme-connect.de/products/ejournals/html/10.1055/a-1587-2308
- www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/komplementaermedizin
- www.springermedizin.de/efficacy-of-homoeopathic-treatment-systematic-review-of-meta-ana/26139250
- www.ikim.unibe.ch/forschung/uebersichten_zum_stand_der_forschung/homoeopathie/index_ger.html