Berlin, 27. Juni 2026 | In Videos erzählen vier Patientinnen und Patienten, wie sie mit Hilfe der Homöopathie wieder ins Leben gekommen sind. Ihre gemeinsame Erfahrung ist, dass ihnen ab einem bestimmten Punkt die konventionelle Medizin nicht weiter helfen konnte – die Homöopathie aber schon. Diese, und Millionen andere Menschen, haben etwas zu verlieren, wenn Homöopathie als Kassenleistung gestrichen wird. 

In der aktuellen politischen Debatte wird oft über Kosten gesprochen, nicht über Menschen. Eine Finanzkommission hat das Konzept entwickelt, das jetzt auf Biegen und Brechen als Reform umgesetzt werden soll. Es betrifft konkret Patientinnen und Patienten, denen eine medizinische Methode genommen werden soll – alternativlos. Der Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH) stellt vier Menschen vor, denen die Homöopathie geholfen hat, ihren Alltag zurückzugewinnen.
Diese Menschen erzählen ihre persönlichen Erfahrungen – schicken auch Sie uns Ihre Geschichte zur Homöopathie, als Text oder als Video an: info@bph-online.de.

Eine Migränepatientin, die nach Jahrzehnten wieder ohne Anfälle leben kann

Marion litt seit 1988 unter schwerer Migräne und durchlebte einen langen Leidensweg. Weder Akupunktur noch Elektrostimulation brachten Besserung, und verschriebene Triptane konnte sie nicht wirksam einsetzen, da ihre Migräneattacken meist nachts begannen. Die Anfälle warfen sie regelmäßig für zwei bis drei Tage völlig aus der Bahn, sodass sie weder arbeiten noch sich um ihr Kind kümmern konnte. Schließlich bekam sie eine Empfehlung und wandte sie sich an die homöopathisch arbeitende Kassenärztin Dr. Sonia Seddighi. Nach Beginn der Behandlung kam es zunächst zu einer starken Erstverschlimmerung, die sie fünf Tage lang ans Bett fesselte. Danach besserte sich ihr Zustand jedoch Schritt für Schritt. Mit weiteren Behandlungen wurden die Beschwerden zunehmend weniger, bis die Migräne schließlich ganz verschwand. Ein Jahr später war sie nach eigener Aussage migränefrei.

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Ein Musiker, der seine Hände und damit seinen Beruf zurückgewonnen hat

Prof. Christian Höppner, Cellist und Dirigent, berichtet, dass er seit seiner Studienzeit zunehmend unter starken Hautproblemen litt. Seine Hände waren aufgerissen und blutig, sodass er zeitweise nicht einmal mehr Cello spielen konnte.

Er hat viele Behandlungsversuche unternommen und zahlreiche Ärztinnen und Ärzte aufgesucht. Dort wurde ihm immer wieder gesagt, dass sich seine Hauterkrankung nur mit Cortisoncremes lindern, aber nicht nachhaltig heilen lasse. Schließlich wandte er sich an Dr. Sonia Siddighi. Prof. Höppner war eher skeptisch, da er nicht von der Homöopathie war. Dennoch entschied er sich, einen Versuch zu wagen. Die Behandlung zeigte nach einiger Zeit Wirkung: Zwar verlief die Besserung in Wellen mit Höhen und Tiefen, doch bereits nach gut einem halben Jahr hatte sich sein Zustand deutlich verbessert. Mittlerweile ist er seit mehreren Jahren beschwerdefrei.

Prof. Christian Höppner ist Präsident des Deutschen Kulturrats und unterrichtet Violoncello an der Universität der Künste Berlin. Eine Herzensangelegenheit von Christian Höppner ist die Vielfalt und Pluralität in der Kultur und das sie in einer offenen Gesellschaft gelebt werden kann.

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Eine Patientin, die sagt: „Mein Leben gehört mir wieder“

Seit ihrem 16. Lebensjahr litt Laura Munz unter schwerer Migräne mit starken Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Die Attacken dauerten oft mehrere Tage und traten zuletzt fast wöchentlich auf. Medikamente, darunter auch Triptane, linderten die Beschwerden zwar, konnten die Migräne jedoch nicht dauerhaft stoppen.

Durch eine Freundin lernte sie Dr. Siddighi kennen. Trotz anfänglicher Skepsis und vieler erfolgloser Vorbehandlungen entschied sie sich für einen weiteren Therapieversuch. Nach der Behandlung wurden die Attacken zunehmend seltener. Heute ist sie seit mehreren Monaten migränefrei.

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Ein Patient, der seit Jahren keinen Krankheitstag mehr wegen Migräne hatte

Matthias Berger leidet seit seinem 21. Lebensjahr unter Migräne. Besonders belastend waren für ihn die starke Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie die häufig auftretende Übelkeit. Die Migräneattacken setzten ihn teilweise so stark außer Gefecht, dass er mehrere Tage am Stück krankgeschrieben war und seinen Alltag kaum bewältigen konnte.

Auf der Suche nach Hilfe war er unter anderem in der Kopfschmerzsprechstunde der Charité, wo er zahlreiche Medikamente ausprobierte, darunter auch Triptane. Diese brachten jedoch nur mäßige Linderung. Seit 2017 befindet er sich bei Dr. Siddighi in homöopathischer Behandlung, die ihm sehr geholfen hat. Bereits nach einigen Monaten verspürte er eine erste leichte Verbesserung. Nach etwa einem halben Jahr traten kaum noch schwere Migräneattacken auf, und er war nicht länger durch die Beschwerden außer Gefecht gesetzt. Seit inzwischen sechs Jahren hatte er keinen einzigen Krankheitstag mehr aufgrund seiner Migräne.

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𝗪𝗮𝘀 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁 𝗲𝘀 𝗳ü𝗿 𝗕𝗲𝘁𝗿𝗼𝗳𝗳𝗲𝗻𝗲, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗵𝗼𝗺ö𝗼𝗽𝗮𝘁𝗵𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗸ü𝗻𝗳𝘁𝗶𝗴 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁𝗲𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻?

Die aktuelle Diskussion betrifft nicht nur Arzneimittel, wissenschaftliche Daten oder Budgets. Sie betrifft Menschen, die ihre Wahlfreiheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten verlieren können. Diese vier Beispiele stehen für Millionen Menschen, die in einer Kassenpraxis mit Hilfe der Homöopathie erfolgreich behandelt wurden. Was diese Beispiele vereint: die konventionelle Medizin ist bei den geschilderten chronischen Leiden an ihre Grenze gestoßen. Wird die Homöopathie als GKV-Leistung gestrichen, wird eine zweckmäßige Therapieform gestrichen, die alternativlos ist.

Unterstützen Sie die Offenen-Briefe an die Bundesregierung

Mehrere Aktionen finden für den Erhalt der Homöopathie und Anthroposophische Medizin statt:
  • weil`s hilft – schon über 125.000 Menschen haben die Petition unterschrieben.
  • DZVhÄ – den Brief der Prominenten – Malu Dreyer, Winfried Kretschmann, Otto Schily… – mit unterzeichnen.
  • BPH – aktiv werden, Politiker schreiben, besuchen und viele weitere Vorschläge.

Unser Dank gilt Dr. Sonia Seddighi

Interview Seddighi

Dr. Sonia Seddighi, Berlin

Dr. Sonia Seddighi ist Kassenärztin in Berlin. Sie hat sehr viel Erfahrung in der Behandlung von schwierigen chronischen Erkrankungen, wie Migräne oder Hauterkrankungen. Dr. Seddighi hat dem BPH das Videomaterial zur Verfügung gestellt und unterstützt die Arbeit des Bundesverbands Patienten für Homöopathie. Wir haben mit Dr. Seddighi ein Interview geführt, das Sie hier lesen können.

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  • Thema: Patienten-Erfahrungen zeigen: Homöopathie muss in der GKV bleiben
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