Berlin, 19. Januar 2026. José Jonker ist seit September 2022 Patientenfürsprecherin (PFS). Verschiedene Heilpraktikerverbände haben diese Institution geschaffen, um Patientinnen und Patienten ein Beratungsangebot zur Verfügung zu stellen. In diesem sehr persönlichen Interview erzählt Frau Jonker, was ihr an diesem Amt besonders wichtig ist.
Hast du eine persönliche Verbindung zur Homöopathie?

José Jonker
Bis ca. 2012 hatte ich gar keine Berührung mit der Homöopathie. Ich habe die konventionelle Medizin bis dahin nicht wirklich hinterfragt. Seit 2008, nach einer Krebserkrankung, hatte ich jahrelang neben einigen anderen Beschwerden auch ein Fatigue Syndrom. Das war für mich sehr einschränkend. Die Ärzte in der Onkologie hatten mir gesagt, dass ich damit leben müsste… 2013 war der Verdacht auf ein Rezidiv, was sich nicht bestätige. Mein Mann hat mich daraufhin mit einem erfahrenen Homöopathen bekannt gemacht. Dieser hat alle Symptome, die ich noch hatte, mit einer langjährigen, konsequenten homöopathischen Behandlung beseitigen können. Durch diese Begleitung hatte ich verstanden, dass ich für meine Gesundheit auf allen Ebenen verantwortlich bin, und diese nicht an einer Praxistür abgeben kann und will. Diese jahrelange positive Erfahrung mit der Homöopathie hat mein Leben von Grund auf verändert.
Was war deine Motivation, die Aufgabe der Patientenfürsprecherin zu übernehmen?
Die Homöopathie politisch nach außen zu stärken, das war meine Hauptmotivation. Auch als Dankbarkeit durch die eigenen Erfahrungen. In den Krankenhäusern gibt es die PFS. Es ist wichtig für Patienten, wenn eine Behandlung nicht wie gewünscht abläuft, von einer Stelle Unterstützung zu erfahren. Das die Homöopathie-Verbände das anbieten, stärkt aus meiner Sicht das Vertrauen in der Homöopathie.
Welche Aspekte sind dir bei der Beratung von Patientinnen und Patienten besonders wichtig?
Das aktive Zuhören, das ist zuerst wohl das Wichtigste. Die Einsicht der Patienten zu stärken, dass sie selber für ihre Gesundheit verantwortlich sind. In den Gesprächen merke ich immer wieder, dass die Fähigkeit auch seine primäre Haltung und Sprache zu hinterfragen, eine konfliktlösende Fähigkeit ist, denn dann ist man in der Lage zirkulär die Situation wahrzunehmen. Das erleichtert die Kommunikation mit den Patienten enorm..
Kontakt und Information: www.patientenfuersprecher-homoeopathie.de
Zur Person
José Jonker ist 1956 in den Niederlanden geboren und lebt seit 1977 in Deutschland. Sie hat zwei Kinder, eine Enkelin und einen wunderbaren Mann an ihrer Seite. Über viele Stationen ist sie zum Coaching gekommen. Frau Jonker war lange Jahre Projekt Managerin bei einem Elektro-Konzern und Business Coach, ihre Praxis hat ich sie seit 2016.
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