DZVhÄ gründet Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)

DZVhÄ gründet Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) lädt am 11. November 2010 nach Köthen in Sachsen-Anhalt ein, um die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) zu gründen. Namhafte Referentinnen und Referenten, darunter Prof. Dr. Hans-Peter Dürr und Prof. Dr. Dr. Harald Walach, treffen sich im Rahmen des 10. Internationalen Coethener Erfahrungsaustauschs. WissHom-Mitglied kann jeder Arzt sowie jeder in der Forschung und Lehre tätige Wissenschaftler werden, der sich den Aufgaben und Zielen der Gesellschaft verpflichtet fühlt. Voraussetzung ist die Approbation oder der Nachweis des abgeschlossenen Hochschulstudiums und eine Beschreibung der eigenen wissenschaftlichen Tätigkeit, die bereits praktiziert oder angestrebt wird. 

Homöopathie-Forschung

WissHom wird sich mit Forschung und Lehre im Bereich der homöopathischen Medizin und Tiermedizin, der homöopathischen Pharmakologie und Pharmazie beschäftigen. Dazu gehören alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten wie Lehre, Forschung, Dokumentation, Publikation und Fortbildung sowie die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen. Die Forschung in Bezug auf die Homöopathie soll dabei das ganze Spektrum der Wissenschaften berücksichtigen – quantitative und qualitative, naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Methoden und Inhalte, einschließlich Philosophie, Wissenschaftstheorie und Geschichte der Medizin.

ICE 10-Referenten

Dr. Klaus von Ammon (Schweiz)

Homöopathie 200 Jahre zwischen Geistes- und Naturwissenschaft

Axel Brinkmann (Deutschland)

Miasmenverständnis heute – einige Anmerkungen

Carl Classen (Deutschland)

Organon unterrichten heute – neue Methoden und Wege zur Vermittlung „alten Wissens“

Prof. Dr. Hans-Peter Dürr (Deutschland)

Stoff und Gestalt. Von der Realität zur Potenzialität

Eva Fox-Gál (Großbritannien)

Die Sprache des Organon: eine Analyse einiger Schlüsselbegriffe und ihrer Übersetzung ins Englische

Curt Kösters (Deutschland)

Kernaussagen aus der Veranstaltungsreihe „Organon 2010“

Dr. Gerhard Resch (Österreich)

Einfluss philosophischer Grundhaltungen bei der Betrachtung der Homöopathie

PD Dr. Dr. Josef M. Schmidt (Deutschland)

200 Jahre Organon – Homöopathie nach Hahnemann zwischen Heilkunde und Heilkunst

Dr. Anne Sparenborg-Nolte (Deutschland)

Der Faktor „Zeit“ bei der Heilung, abgeleitet aus Hahnemanns Miasmenbegriff

Prof. Dr. Dr. Harald Walach (Deutschland)

Homöopathie im Licht neuerer wissenschaftlicher Befunde

Dr. Matthias Wischner (Deutschland)

I. Neues aus dem Organon / II. Hahnemanns Praxis im Spiegel des Organons

Weitere Informationen:

www.wisshom.de

Beitragsbild: ©WissHom

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