Deutscher Homöopathie-Kongress 2011, 2. – 4. Juni in Aachen – „Die Grenzen der Homöopathie ausloten“

Deutscher Homöopathie-Kongress 2011, 2. – 4. Juni in Aachen – „Die Grenzen der Homöopathie ausloten“

Die Homöopathie hat sich zu einem festen Bestandteil der Medizin entwickelt, nicht nur in der hausärztlichen Versorgung. Auch in Bereichen, wo sie vielleicht nicht direkt vermutet wird, ist sie inzwischen angekommen. Im Kinderkrankenhaus, auf der Intensivstation, in der Onkologie-Ambulanz im Universitäts-Klinikum oder in der Psychiatrie. Die 161. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) vom 2. bis 4. Juni im Eurogress Aachen steht unter der Überschrift „Homöopathie grenzenlos? Grenzerfahrungen der ärztlichen Homöopathie in Wissenschaft und Praxis“.

Deutscher Homöopathie-Kongress 2011

Ein Kongress speziell für Praktiker

Über 40 Referenten werden das gesamte medizinische Spektrum der Homöopathie – dazu gehören auch die Zahn- und Tiermedizin – facettenreich betrachten. „Der Kongress richtet sich an den Praktiker, der hier Wissen für seine tägliche Praxis mit nach Hause nimmt“, sagt Christian Minck, Vorsitzender des DZVhÄ-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Erste Einblicke in die Therapiemethode können auch Mediziner oder Apotheker gewinnen, die bis jetzt noch wenig Kontakt mit der Homöopathie hatten, für sie sind spezielle Veranstaltungen geplant. Der jährlich stattfindende Homöopathie-Kongress des DZVhÄ ist Höhepunkt der ärztlichen Homöopathie-Fortbildung und Treffpunkt aller, die sich mit dem Thema Homöopathie beschäftigen. Rund 600 Teilnehmer aus vielen Ländern Europas kommen jedes Jahr zum Deutschen Homöopathie-Kongress.
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Grußwort von Barbara Steffens

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen wird den Kongress eröffnen, sie ist von dem Konzept der Veranstaltung überzeugt: „Mit wachsender Bedeutung steigt aber auch die Verantwortung gegenüber den Patientinnen und Patienten. Darum ist es richtig und wichtig, dass Sie in Aachen die Frage stellen, wo die Homöopathie von ihren Potenzialen her steht und in welche Richtung sie sich entwickeln soll“, schreibt die Ministerin in ihrem Grußwort an die Kongressteilnehmer. Da das Interesse der Bevölkerung an der Homöopathie stetig steigt, werden auch bei diesem DZVhÄ-Kongress wieder offene Veranstaltungen für die Bevölkerung angeboten.

Informationen zum Kongress:

Deutscher Homöopathie-Kongress – 161. Jahrestagung des DZVhÄ 2. – 4. Juni 2011 in Aachen
Frühregistrierung bis 26. April: Mitglieder 345 Euro / Nichtmitglieder 395 Euro / Studenten (Mitglieder) 40 Euro
www.homoeopathie-kongress.de: Online-Anmeldung, das Kongressprogramm zum Herunterladen, alle Referenten und alles Wesentliche zum Deutschen Homöopathie-Kongress! DZVhÄ-Mitglieder bekommen das Kongressprogramm Ende März zugeschickt.

Grußworte zum Deutschen Homöopathie-Kongress 2011
Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen), Marcel Philipp (Oberbürgermeister der Stadt Aachen), Cornelia Bajic (1. Vorsitzende des DZVhÄ), Christian Minck (Leiter des Orga-Teams)

Abstract zum Vortrag von Dipl.-Stat. Reiner Lüdtke
Seit zehn Jahren kommen alle gut gemachten Übersichtsarbeiten zur Homöopathie zu dem Ergebnis, die Homöopathie sei eine Placebobehandlung. Das behaupteten Wissenschaftler im Sommer 2010 im „Spiegel“. Dass man die aktuellen Forschungsergebnisse auch anders lesen kann und muss, zeigt dieser Vortrag: das Bild, das die Wissenschaft von der Homöopathie zeichnet, ist deutlich differenzierter als vorgegeben wird. Eine pauschale Ablehnung der Methode ist aus wissenschaftlicher Sicht ebenso wenig haltbar wie allgemeine Heilsversprechen.

Beitragsbild: ©Unsplash

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