500.000 Euro Förderung für Homöopathie-Forschung!

500.000 Euro Förderung für Homöopathie-Forschung!

Die Carstens-Stiftung fördert Projekte in den Bereichen Klinische Forschung und Grundlagenforschung zur Homöopathie

Das Budget des Programms zur Förderung der Homöopathie-Forschung beträgt insgesamt 500.000 EUR (pro Projekt max. 250.000 EUR, Projektdauer max. drei Jahre). Angesprochen sind Mediziner (m/w) und Naturwissenschaftler (m/w). Bewerbungsschluss ist der 31.05.2018.

Die Homöopathie ist eines der am weitesten verbreiteten komplementärmedizinischen Therapieverfahren – das bestätigen z.B. immer wieder demoskopische Umfragen. Im Rahmen der evidenzbasierten Medizin wird die Homöopathie jedoch kontrovers diskutiert, denn die Datenlage ist heterogen. Um diese in Bezug auf Wirksamkeit, Sicherheit und weitere Aspekte der homöopathischen Behandlung zu erweitern, sind neue Forschungsansätze auf höchstem wissenschaftlichen Niveau notwendig.

Genau diese wird die Carstens-Stiftung mit ihrer Forschungsplattform Homöopathie ermöglichen. Insgesamt stehen 500.000 EUR für Projekte aus dem Bereich der Klinischen Forschung sowie Grundlagenforschung zur Verfügung, bei maximal 250.000 EUR pro Projekt und einer Projektdauer von bis zu drei Jahren. Bewerben können sich sowohl Mediziner (m/w) als auch Naturwissenschaftler (m/w). Voraussetzung für eine Förderung ist die Anbindung an eine Universität oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung.

Die Forschungsarbeiten müssen dabei nach allgemein anerkannten Kriterien von hoher methodischer Qualität sein. Im Bereich der Klinischen Forschung ist den inhärenten methodologischen Vorgaben der homöopathischen Therapie Rechnung zu tragen. Pragmatische Studien werden bei qualitativ äquivalentem Design als mindestens genauso förderungswürdig angesehen wie explanatorische Studien. Der Replikation bereits erfolgreicher klinischer Studien kommt tendenziell das Primat gegenüber vollständig neuen Ansätzen zu. Analoges gilt für Experimente aus dem Bereich der Grundlagenforschung. Eine mögliche Ausnahme bilden hierbei Versuchsreihen, die das Potenzial haben, zur Aufklärung des Wirkprinzips potenzierter Arzneimittel beizutragen.

Die Anträge sind zu richten an:

Karl und Veronica Carstens-Stiftung | Am Deimelsberg 36 | 45276 Essen
Dr. Jens Behnke | Tel. 0201/56305-13 | j.behnke@carstens-stiftung.de

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2018. Ausführliche Antragsbedingungen und weitere Informationen unter www.carstens-stiftung.de

Die Carstens-Stiftung : Natur und Medizin aus Essen setzt sich seit 1982 für die Verankerung von Naturheilkunde und Homöopathie in der Medizin ein. Hauptaufgaben sind die Förderung wissenschaftlicher Forschung und des medizinischen Nachwuchses sowie die fundierte Aufklärung über Anwendung und Nutzen der Komplementärmedizin.

Foto: iStockphoto

Ähnliche Beiträge: