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AUSGABE SEPTEMBER 2026

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir, die Patientinnen und Patienten, müssen bei jeder Reform im Mittelpunkt stehen und unser Wunsch nach einer guten, individuellen und möglichst vielfältigen medizinischen Versorgung sollte der Maßstab sein. Unser Gesundheitssystem kann das leisten, denn Homöopathie und andere integrativ-medizinische Methoden bringen dem System therapeutische und ökonomische Vorteile.

Auch der GKV-Spitzenverband – er vertritt die Krankenkassen - fordert eine Stärkung des selektivvertraglichen Wettbewerbs. Darin liegt die Chance, Therapiepluralismus zu erhalten: Wenn Krankenkassen mehr Möglichkeiten bekommen, unterschiedliche Versorgungsangebote zu entwickeln, kann daraus auch mehr Therapievielfalt entstehen. Entscheidend ist, wie viel Gestaltungsspielraum ihnen dafür eingeräumt wird. Unser Vorschlag:

Ein Versorgungs-Modul „Therapievielfalt | Integrative Medizin“.

Ein solches Modell könnte Versicherten ermöglichen, sich bewusst für bestimmte Therapiemethoden zu entscheiden, die in diesem Modul enthalten sind. So können die Methoden eingesetzt werden, die den jeweiligen individuellen Vorstellungen entsprechen und die therapeutisch Sinn machen.

So lässt sich Wettbewerb mit mehr Wahlmöglichkeiten und einer stärkeren Orientierung an Patientinnen und Patienten verbinden.

Die anstehende Strukturreform bietet die Chance, Fehlentwicklungen durch das Beitragsstabilisierungsgesetz zu korrigieren. Ziel muss eine Versorgung sein, die die Möglichkeiten der Medizin und der Prävention ausschöpft und Ärztinnen und Ärzten die notwendigen therapeutischen Freiräume lässt.
Und: es muss stärker denen zugehört werden, um die es letztlich geht - den Patientinnen und Patienten!

Herzliche Grüße,
Meinolf Stromberg, BPH-Vorsitzender

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Mit jeder Spende können wir noch aktiver werden - für euch, für die Homöopathie. So geht`s: PayPal Spende (siehe QR-Code) oder direkte Überweisung: IBAN DE88 2626 1693 0070 3001 00.
Herzlichen Dank!

BPH-'Informationsdienst Homöopathie' September

In der September-Ausgabe des Informationsdienst Homöopathie gratulieren wir Dr. Carsten Linnemann zu seinem neuen Amt als Bundesminister für Gesundheit und beleuchten für den Volkswirt den ökonomischen und therapeutischen Nutzen der Homöopathie. Denn: "Homöopathie muss als gesundheitswirtschaftliche Investition gesehen werden", erklärt Prof. Dr. med. David Martin.

➡️ Info-Dienst September lesen
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Tipps für Deine Gesundheit

Thema der Jahreszeit: Erkältungen

Eine Erkältung kann sich mit sehr unterschiedlichen Beschwerden zeigen. Typisch sind unter anderem Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit. Alle diese Beschwerdebilder mit ihren jeweiligen Besonderheiten und möglichen homöopathischen Arzneimitteln ausführlich in einem einzigen Beitrag zu behandeln, sprengt den Rahmen. Deshalb findet Sieihr hier zunächst eine Orientierung, die einzelnen Beschwerden könnt ihr anschließend gezielt auf der BPH-Seite vertiefen.
➡️ Zum Beitrag
➡️ Zu den Anwendungen

Homöopathie rund um eine Operationen

Eine Operation beginnt nicht erst im OP – und sie endet nicht mit dem letzten Stich. Für viele Menschen gehören Aufregung, Schlafprobleme oder innere Unruhe ebenso zu einem Eingriff wie Schmerzen, Schwellungen und Erschöpfung in der Erholungsphase.

Wir beschreiben, wie Homöopathie euch vor und nach einer Operation helfen kann.
Welche Arzneien infrage kommen, richtet sich – wie immer in der Homöopathie – nach den individuellen Beschwerden. Wir verlinken deshalb hier jede genannte homöopathische Arznei zum entsprechenden Arzneimittelbild im Bereich ‚Anwendung‘ der BPH-Seite.

➡️ Zum Beitrag

Wissenschaft

Prof. Frass legt die Lungenkrebs-Studie neu auf

Prof. Dr. Michael Frass und sein Team haben im September 2026 im Fachjournal Supportive Care in Cancer (Springer Nature) eine Studie mit der Fragestellung veröffentlicht, ob eine homöopathische Begleittherapie die Lebensqualität und Lebenserwartung von Krebspatienten verbessern kann. Die Antwort lautet Ja. Doch die Studie hat eine Vorgeschichte, auf die Prof. Frass in einem BPH-Interview eingeht.
Michael Frass sagt: "Ziel dieser Arbeit war es, die Ergebnisse einer früheren Studie methodisch noch robuster zu überprüfen. Wir wollten wissen, ob und in welchem Ausmaß eine individuell abgestimmte homöopathische Behandlung parallel zur konventionellen Krebstherapie einen messbaren Unterschied machen kann."
Prof. Dr. Michael Frass
➡️ Zum Interview mit Prof. Frass

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