Die Mehrheit der Bevölkerung nutzt Homöopathie

Rund 200 Jahre nach Hahnemanns Chinarinden-Versuch hat sich die Homöopathie in Deutschland und der Welt etabliert. Laut WHO ist sie weltweit die am zweithäufigste genutzte Therapiemethode. Sie gilt als ganzheitlich und wirkungsvoll, kann bei akuten wie chronischen Erkrankungen eingesetzt werden, alternativ oder komplementär zur konventionellen Medizin. In Deutschland werden regelmäßig repräsentative Umfragen von Meinungsforschungsinstituten zur Situation der Homöopathie durchgeführt. Die letzte fand 2021 statt, Forsa fand heraus, dass 70 Prozent der Deutschen offen sind für Homöopathie – mehr als jeder zweite Befragte hat schon Erfahrungen damit. Dieser sehr hohe Wert wird von anderen Umfragen aus den letzten Jahren bestätigt.

Homöopathie ist im Gesundheitssystem angekommen und fest verankert

• Die Arzneimittel werden vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) registriert oder zugelassen.
• Die Arzneimittel sind apothekenpflichtig, aber rezeptfrei – also frei verkäuflich.
• Im Sozialgesetzbuch V ist die Homöopathie als besondere Therapiemethode anerkannt.
• Rund 2/3 der gesetzlichen Krankenkassen erstatten im Rahmen von Sonderverträgen die homöopathische Behandlung beim Vertragsarzt.
• Die privaten Krankenversicherungen erstatten die Behandlung und die Arzneimittel als Regelleistung bei Ärzt*innen und Heilpraktiker*innen.
• Die ärztliche Zusatzbezeichnung Homöopathie wird in der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer geführt und  durch die Landesärztekammern geregelt, das Homöopathie-Diplom des DZVhÄ wird durch den DZVhÄ verliehen und ist die Voraussetzung zur Teilnahme an Selektivvertragen für Ärzt*innen.