März Newsletter 2026

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Liebe Leserin, lieber Leser,


die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eingesetzte Finanzkommission hat die Homöopathie mit auf die Streichliste genommen. Am 30. März wurden die 66 Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen die GKV saniert werden sollen. Kriterien der Kommission sind: hat die Leistung einen nachgewiesenen Nutzen, wird durch die Herausnahme die Versorgungsqualität gemindert, entspricht die Leistung dem Wirtschaftlichkeitsgebot - damit muss sie zweckmäßig und wirtschaftlich sein.
Unser erstes Statement an die Politik beschäftigt sich mit diesen drei Kriterien - hier eine kurze Zusammenfassung:

Die zugrunde liegende Bewertung der Finanzkommission basiert auf einer veralteten Studie, dem vielfach kritisierten australischen Report von 2016. Neuere Forschungen werden nicht berücksichtigt.
Homöopathie ist als freiwillige Kassenleistung etabliert und verursacht nur einen sehr geringen Anteil der GKV-Gesamtausgaben (ca. 0,03 %). Eine Streichung wird jedoch höhere Kosten verursachen, da Patienten verstärkt auf konventionelle, oft teurere Behandlungen ausweichen müssen.
Versorgungsforschungsstudien zeigen, dass Homöopathie den Medikamentenverbrauch reduziert und Nebenwirkungen vermeiden kann.
Zudem wird eine Verbesserung der Versorgungsqualität insbesondere bei chronischen Erkrankungen belegt, da konventionelle Therapien häufig an ihre Grenzen stoßen. Aktuelle Studien zeigen - wie etwa ein 2023 veröffentlichtes Systematische Review - signifikante Effekte homöopathischer Behandlungen im Vergleich zu Placebo. Darüber hinaus wurde Homöopathie als ergänzende Option in medizinische Leitlinien, etwa in der Onkologie, aufgenommen.

Wir sehen, die von der Kommission genannten Kriterien werden erfüllt - von alldem lesen wir in dem Papier nichts... Deshalb werden wird einmal mehr unsere Positionen klar und deutlich machen - als BPH und im Bündnis.

Herzliche Grüße,
Meinolf Stromberg, BPH-Vorsitzender

Die neue Ausgabe des BPH-'Informationsdienst Homöopathie' ist erschienen - hier kannst Du sie lesen.

Wir zeigen in dieser Ausgabe, warum Ärztinnen und Ärzte Homöopathie anwenden und warum das für Patientinnen / Patienten und für das Gesundheitssystem elementar wichtig ist.

Homöopathie Fall 8 von Dr. Riker: Wiederkehrende Mundaphthen

Dr. med. Ulf Riker, Internist – Naturheilverfahren / Homöopathie, schreibt Fallbeispiele aus seiner Praxis für den Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH). So machen wir die homöopathische Praxis sichtbar und nachvollziehbar. Im Homöopathie Fall Nr. 8 wird beschrieben, wie für eine Patientin mit wiederkehrenden Mundaphthen (Stomatitis aphthosa) erfolgreich ein hmöopathishes Arzneimittel ermittelt werden konnte.
Alle Fälle von Dr. Riker befinden sich in dem genanten Beitrag verlinkt.

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Ausstellung, 11.-11. April `26, München

Kulturgeschichte der Homöopathie in Bayern

Die durch den Freistaat Bayern geförderte Ausstellung wird am 10. und 11. April 2026 im Münchner Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) gezeigt. Sie wurde von Martina Kerl und Dr. Karoline Kretzdorn konzipiert, eröffnet wird sie von dem Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath (CSU).
„Die Ausstellung ist eine Zeitreise in die Geschichte der Homöopathie in Bayern, von den Wurzeln bis zur Wirkung heute“, bringt Karoline Kretzdorn die vielschichtigen Inhalte der Präsentation auf den Punkt. Ziel der Veranstaltung ist, das Vermächtnis von Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843), dem Begründer der Homöopathie, besser zu begreifen und zu fördern.
Die Spuren der Homöopathie in Bayern reichen von Hahnemanns Promotion in Erlangen, über die Verbreitung der Heilkunde bis in die Königshäuser. Wer wusste schon, dass Max II (1811-1864), König von Bayern, sich von einem homöopathischen Arzt behandeln ließ und dass dieser 1851 an der Universität in München eine Honorarprofessur für Homöopathie verliehen bekam?
Vorträge flankieren die Ausstellung
Der Vorträge: Birgit Gnadl: Homöopathie im Stall und auf der Alm. Dr. med. Carl Rudolf Klinkenberg: Samuel Hahnemann – eine Spurensuche im Bayerischen Kulturerbe. Prof. Assoc. (UMFT) Dr. med. Jorgos Kavouras spannt den Bogen zur
Ausstellung - Kulturgeschichte der Homöopathie in Bayern
Homöopathie als integrativen Bestandteil der Gesundheitsversorgung.
➡️ Krankenhaus für Naturheilweisen, Seybothstraße 65, 81545 München
10. April ab 14:30 Uhr | 11. April ab 9:20 Uhr. Jeweils mit einer Begrüßung von Bernhard Seidenath (CSU), MdL

Arzneimittelbilder von A-Z

Calendula - die Ringelblume

Mit ihren leuchtend gelben bis orangefarbenen Blüten ist die Ringelblume vielen bekannt – und wird seit jeher bei Verletzungen der Haut eingesetzt. Auch in der Homöopathie spielt Calendula eine wichtige Rolle, besonders wenn es um die Heilung von Wunden geht.
𝗧𝘆𝗽𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗳ü𝗿 𝗖𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝘂𝗹𝗮 𝘀𝗶𝗻𝗱:
• Riss-, Schnitt- und Schürfwunden
• verletztes, empfindliches Gewebe
• eiternde oder schlecht heilende Wunden
• Beschwerden nach Eingriffen, z. B. nach dem Ziehen von Zähnen

➡️ Calendula wird oft dann eingesetzt, wenn die Wunde sehr schmerzhaft ist und das Gewebe gereizt oder „wie zerfetzt“ wirkt.

𝗖𝗵𝗮𝗿𝗮𝗸𝘁𝗲𝗿𝗶𝘀𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵: Besser durch Ruhe oder sanfte Bewegung Schlechter durch kalte Luft oder feuchtes Wetter Mehr zu Calendula und vielen weiteren homöopathischen Arzneien findet ihr auf unserer Website

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In die BPH-Broschüre 'Homöopathie to go' hineinblättern und bestellen

Die 72-seitige Broschüre kann das ganze Jahr über genutzt werden, ist sinnvoll und schön anzusehen, passt unter jeden Weihnachtsbaum und vielleicht auch noch in so manchen Nikolausstiefel. Und obendrein kostet sie nur 5,50 Euro!
In der Broschüre erhaltet ihr Tipps zur Behandlung von akuten Erkrankungen oder leichteren Verletzungen, sortiert nach den Jahreszeiten zugeordnet. Auf unserer Webseite könnt ihr hineinblättern, euch das Inhaltsverzeichnis ansehen und in ein Kapitel hineinlesen.

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