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Liebe Leserinnen und Leser,
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Homöopathie ist in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verankert und für Patientinnen und Patienten elementar wichtig. Deshalb zeigen wir in dieser Ausgabe, warum Ärztinnen und Ärzte Homöopathie anwenden und warum das für Patienten und das Gesundheitssystem gut ist.
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Eine erste Erklärung, warum ausgebildete (Fach)-Ärzte Homöopathie in ihre Praxis integrieren, liegt auf der Hand: Weil Homöopathie Medizin ist.
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Die Definition: Medizin ist die Wissenschaft und Praxis zur Vorbeugung, Heilung und Linderung von Krankheiten. Das Wort stammt ab vom indogermanischen 'med-' = 'abwägen'. Medizin bedeutet, dass therapeutisches Handeln immer auf Abwägung beruht.
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Die doppelte Qualifikation dieser Ärzte ist Voraussetzung für ein Abwägen, denn erst als ausgebildete (Fach)-Ärzte mit qualifizierter Weiterbildung Homöopathie können sie konventionelle und homöopathische Medizin individuell kombinieren - in welchem Maße obliegt dem Arzt. Diese Expertise ist insbesondere für Patientinnen und Patienten von Bedeutung, denen die konventionelle Medizin bisher subjektiv oder objektiv nicht helfen konnte oder die als austherapiert gelten. Dies ist aufgrund einer chronischen oder funktionellen Erkrankung - etwa Reizdarm oder Fibromyalgie - häufig. Hier hat die konventionelle Medizin im Gegensatz zur Homöopathie wenig wirksame Angebote.
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Dass dieser Ansatz in der Praxis funktioniert, bestätigt die Versorgungsforschung. So zeigte eine achtjährige Studie der Berliner Charité mit knapp 4.000 chronisch kranken Teilnehmenden, dass sich die Beschwerden der homöopathisch behandelten Patienten im Vergleich zu den konventionell behandelten, im Schnitt halbierten und die Lebensqualität deutlich stieg. Quelle
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Wir sehen, Homöopathie eröffnet neue Perspektiven in der Medizin und ermöglicht Ärzten das Abwägen. Wenn Homöopathie erwogen wird, öffnet sich in der homöopathischen Fallaufnahme der Fokus auf den Patienten hin zu einer umfassenderen und ganzheitlichen Therapie. Und dies hilft nicht nur vielen Patientinnen und Patienten, sondern spart zugleich enorme Kosten.
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Der BPH steht für eine offene gesellschaftliche Debatte und möchte auch mit Ihnen ins Gespräch kommen. Ihre Haltung zum Themen 'ärztliche Homöopathie' interessiert uns, schreiben Sie an: info@bph-online.de.
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Mit freundlichen Grüßen Meinolf Stromberg Vorstand des Bundesverbands Patienten für Homöopathie e.V.
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Homöopathisch tätige Ärztinnen und Ärzte berichten aus der Praxis
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In Interviews berichten homöopathisch tätige Ärztinnen und Ärzte, warum sie sich der Homöopathie zugewendet haben - drei Beispiele:
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Dr. med. Rüdiger Schweitzer, Facharzt für Allgemeinmedizin / Homöopathie aus Adelsried: "Homöopathie ist für mich ein weiteres Werkzeug in meinem allgemeinmedizinischen Werkzeugkasten. Sie ermöglicht mir, im Einzelfall zu wählen zwischen leitlinienorientierter Therapie oder individueller Behandlung." Quelle
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Dr. med. Eva Borsche, Fachärztin für Allgemeinmedizin / Homöopathie aus Bad Kreuznach: "Austherapierte chronische Fälle, da fängt für uns homöopathisch tätige Ärztinnen und Ärzte die Arbeit erst an." Quelle
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Dr. med. Karl Grunow, Facharzt für Dermatologie / Homöopathie aus Berlin: "Die konventionelle Medizin kann viele Krankheiten erfolgreich behandeln, aber eben nicht alle. Bei chronischen therapieresistenten Hauterkrankungen kann die Homöopathie helfen." Quelle
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"Kritik an der Homöopathie passiert im Kopf, die Wirkung der Arzneien entfaltet sich im Leben. Kranken Menschen eine wirksame Therapie vorzuenthalten grenzt an unterlassene Hilfeleistung!" Dr. med. Ulf Riker, Internist / Homöopathie - 2. DZVhÄ-Vorsitzender
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Eine Umfrage zeigt, warum Ärzte Homöopathie praktizieren
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Eine Umfrage des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung zeigt:
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- Viele Ärztinnen und Ärzte wenden sich der Homöopathie aus Unzufriedenheit mit der konventionellen Medizin zu – insbesondere bei chronischen oder wiederkehrenden Erkrankungen.
- Vor allem Haus- und Kinderärzte nutzen Homöopathie, da sie täglich mit einem breiten Krankheitsspektrum konfrontiert sind. Auslöser sind häufig Frustrationen über begrenzte Therapieerfolge, etwa bei wiederkehrenden Infekten im Kindesalter.
- Homöopathie wird dabei als ganzheitlicher Ansatz wahrgenommen, der individuelle Behandlungen ermöglicht und als Alternative zu standardisierten Therapieschemata gilt.
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Die Versorgungsforschung bestätigt homöopathisch tätige Ärzte
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Die französische EPI3-Studie (2012–2016) mit über 8.500 Patienten in der Primärversorgung zeigt:
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- Homöopathische Behandlung geht mit deutlich geringerem Einsatz konventioneller Medikamente einher – bei vergleichbaren Therapieergebnissen.
- In homöopathischen Praxen wurden rund 50 % weniger Antibiotika, Schmerz- und Entzündungsmedikamente verordnet. Auch Psychopharmaka kamen deutlich seltener zum Einsatz. Gleichzeitig zeigte sich teils eine stärkere Symptomverbesserung.
- Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Homöopathie in integrierten Versorgungskonzepten zu weniger Medikation und potenziell geringeren Kosten beitragen kann.
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Krankenkassen-Auswertung: Positive Bilanz bei Beschwerden, Lebensqualität und Kosten
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Eine groß angelegte Auswertung der Securvita Krankenkasse unterstreicht die Vorteile der homöopathischen Therapie. Über drei Jahre wurden Daten von 15.700 Versicherten analysiert und mit einer konventionell behandelten Gruppe verglichen. Die wichtigsten Ergebnisse:
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- Weniger Schmerzmittel: Bei Krebspatienten und chronisch Kranken sank der Bedarf an Schmerzmitteln deutlich.
- Starke Bilanz bei Depressionen: Unter homöopathischer Behandlung sanken die Krankenhauseinweisungen um knapp 10 %, während sie in der Vergleichsgruppe um über 32 % stiegen.
- Kürzerer Krankheitsstand: Die Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Depressionen ging um 16,8 % zurück – ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor.
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Diese Zahlen zeigen: Die Kombination aus konventioneller Medizin und Homöopathie kann Beschwerden deutlich verringern, die Lebensqualität steigern und gleichzeitig das Gesundheitssystem entlasten.
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Unser Fazit Wenn sich Ärztinnen und Ärzte für Homöopathie in ihrer Praxis entscheiden, profitieren Patientinnen und Patienten auf jeden Fall. Ebenso lassen sich durch ein solches Praxismodell Kosten senken. Ein weiteres wichtiges Argument: die Zufriedenheit der Ärztinnen und Ärzte in ihrem Beruf nimmt zu (Quelle).
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Diese Aspekte zeigen, wie wichtig Therapiefreiheit und Methodenpluralismus sind. Die Integrative Medizin ist in der Lage unsere Medizin besser zu machen - sie ist Teil der Lösung für unser angeschlagenes Gesundheitssystem.
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➜ Wir freuen uns über Ihre Fragen und Standpunkte. Schreiben Sie uns an: info@bph-online.de
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➜ Der nächste Informationsdienst erscheint Mitte April. Darin gehen wir der Frage nach, warum in der Tiermedizin Homöopathie eingesetzt wird.
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