Kostenerstattung einer ärztlichen homöopathischen Behandlung

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) unterstützt Sie mit Informationen zu den Möglichkeiten der Kostenerstattung bei einem homöopathischen Arzt, damit Sie die für Sie passende homöopathische Behandlung erstattet bekommen – ganz gleich, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind. Damit Sie Rechnungen – zusätzlich zu Ihren Beitragszahlungen – nicht aus eigener Tasche zahlen müssen, stellen wir Ihnen die Möglichkeiten der Kostenerstattung vor.

Sie sind gesetzlich krankenversichert?

I. Entscheiden Sie sich für eine Krankenkasse, die die Kosten Ihrer homöopathischen Behandlung übernimmt!

Die Homöopathie gilt zwar nicht als Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Über die Hälfte aller Gesetzlichen Krankenkassen haben sich jedoch freiwillig dafür entschieden, an den Selektivverträgen „Klassische Homöopathie“ teilzunehmen und die Behandlungskosten ihrer Patienten für ärztliche Homöopathie voll zu erstatten. Voraussetzung: Sie müssen in einer der rund 80 gesetzlichen Krankenkassen versichert sein, die an den Selektivverträgen „Klassiche Hoöopathie“ teilnimmt. Hier finden Sie eine Übersicht über die → teilnehmenden Krankenkassen. Nimmt Ihre Kasse noch nicht teil, haben Sie die Möglichkeit zu einem  Krankenkassenwechsel. Informationen zum Kassenwechsel erhalten Sie auch beim Bundesministerium für Gesundheit unter: http://www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/kassenwechsel/allgemeine-informationen.html.

II. Sie schließen eine private Zusatzversicherung ab, die die Kosten der ärztlichen Homöopathie übernimmt!

Der DZVhÄ setzt sich auch bei den Privaten Krankenversicherungen (PKV) dafür ein, für Sie ein gutes Angebot zu schaffen. Mit einer privaten Zusatzversicherung für die Behandlung bei einem homöopathischen Arzt stehen Ihnen auch homöopathische Privatpraxen offen. Nicht nur Privatpatienten, auch viele gesetzlich Versicherte entscheiden sich für eine privatärztlich homöopathische Behandlung, besonders wegen der Möglichkeit zur zeitintensiveren Betreuung – gerade bei chronischen und komplizierten Erkrankungen kann dies von Bedeutung sein.

Foto: Maik Schwertle  / pixelio.de