Homöopathie-Kritiker scheitern deutlich mit Bundestagspetition

Homöopathie-Kritiker scheitern deutlich mit Bundestagspetition

Mit einer Online-Petition wollten Homöopathie-Kritiker das Thema Kostenerstattung der Homöopathie durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in den Petitionsausschuss des Bundestags bringen. Sie scheiterten sehr deutlich mit nur etwa 1.300 Unterschriften an der Marke von 50.000 Unterstützern, die nötig ist, damit sich der Petitionsausschuss mit dem Thema befasst.

Konkret wurde gefordert: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass homöopathische Behandlungsmethoden nicht mehr als Satzungsleistung von gesetzlichen Krankenkassen gezahlt werden dürfen.“ Als Begründung wurde der Öffentlichkeit ein fehlender „Wirkungsnachweis für homöopathische Behandlungen“ geboten. Dem wurde nicht gefolgt. „Die geringe Anzahl von Unterzeichnern zeigt sehr deutlich, dass die oft sehr vehement auftretenden Homöopathie-Kritiker nur eine sehr kleine gesellschaftliche Randgruppe darstellen“, urteilt Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ).

Foto: CreativCollection

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There are 5 comments for this article
  1. wolf blazejczak at 12:09

    die kassen, die homöopathische behandlungen unterstützen, wissen schon warum…geheilte patienten sind kostengünstiger als die von der pharma mit ihren medikamenten, im zustand der immer weiter abbröckenden gesundheit gehaltenen kassenmitglieder.

  2. Christel Löscher at 15:04

    Meine Erfahrung seit Jahrzehnten mit Klassischer Homöopathie ist nur gut. Schade, dass es Menschen gibt, die nicht offen sind für Anderes. Die Arbeit die dahintersteht und das Wissen ist wirklich gross und mit Respekt zu betrachten.
    Ich wünsche allen Gesundheit und Gelassenheit. Was wahr ist bleibt wahr, wenn nicht heute, dann zu einer anderen Zeit.
    Wenn Geld der Massstab ist für unser Handeln, verliert der Mensch.

  3. Norbert Aust at 12:20

    Diese Meldung geht völlig in die Irre. Tatsache ist, dass für diese Petition das sogenannte Quorum nicht erreicht wurde, wofür die Mitzeichnung durch 50.000 Bürger erforderlich gewesen wäre.

    Damit ist die Petition an sich jedoch nicht gescheitert. Der Petittionsausschuss wird über diese Petition lediglich nicht in einer öffentlichen Sitzung beraten, wozu der Petitent auch eingeladen werden würde.

    Obwohl das Quorum nicht erreicht wurde, selbst wenn der Petitent sein Anliegen nur als Einzelperson einreichen würde, hat er Anspruch, dass seine Petition behandelt wird. Das ist ein in §17 des Grundgesetzes verankertes Recht.

    Links:
    http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a02/grundsaetze/verfahrensgrundsaetze/260564

  4. Alexander Przibill at 16:50

    Ich bin immer wieder erstaunt das Alternativen, die wir in allen systemrelevanten Bereichen dringend benötigen, von Menschen torpediert haben. Möglich könnte in dem Fall auch sein das Vertreter der Pharmaindustrie das inszeniert haben.

    Ich hoffe das die Menschen mehr Bewusstsein bekommen und eben auch die quantenphysikalischen Zusammenhänge verstehen lernen.

    In bester Hoffnung und herzlichen Grüße
    Alexander Przibill

  5. Johann at 17:17

    Die Petition hat sehr wohl ihr Ziel verfehlt und ist gescheitert!
    Die geringe Teilnahme zeigt recht deutlich, dass es in der Bevölkerung andere Erfahrungswerte gibt.
    Tatsächlich sind die Mehrheit der so Behandelten positiv auf Homöopathie zu sprechen. Selbst wenn sie mal nicht helfen sollte – was sehr selten ist – hinterlässt sie keine negativen Spuren wie sehr viele herkömmliche Medikamente.
    So zeigt sich, dass es nicht so leicht möglich ist, dass eine Minderheit mittels Petition der Bevölkerung verwehrt, was sie geleistet haben will. Bravo!