Homöopathie in der HNO-Heilkunde: Sommerausgabe Zeitschrift Homöopathie

Homöopathie in der HNO-Heilkunde: Sommerausgabe Zeitschrift Homöopathie

Die neue Ausgabe der Publikumszeitschrift Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) befasst sich mit dem Schwerpunktthema „Homöopathie in der HNO-Heilkunde“. Dr. med. Joachim Mayer-Brix, Facharzt für HNO-Heilkunde und homöopathischer Arzt aus Erlangen, erklärt, warum Homöopathie in der ärztlichen HNO-Praxis „einen sehr großen Beitrag leisten“ kann. – Insbesondere in Hinblick auf das Einsparen von Antibiotika und die Entstehung antibiotikaresistenter Keime:

Infektionen der oberen Atemwege gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten die Arztpraxis aufsuchen. Von Rachen- und Mandelentzündungen über Nasennebenhöhlenentzündungen bis hin zu Mittelohrentzündungen und erhöhter Erkältungsneigung bei Kindern: Homöopathische HNO-Ärzte wissen aus Erfahrung, dass diese Erkrankungen sehr gut mithilfe der klassischen Homöopathie behandelt werden können. Darüber hinaus ist ihre Wirksamkeit wissenschaftlich belegt.

Eine große internationale Studie [1], die bereits 2007 veröffentlicht wurde, zeigt eindrucksvoll: Die homöopathische Behandlung akuter Beschwerden der oberen Atemwege und Ohren bringt ebenso gute Ergebnisse wie die Behandlung mittels konventioneller Medizin. In den ersten sieben Tagen besserten sich die Beschwerden der homöopathisch behandelten Patienten sogar signifikant stärker als in der konventionellen Kontrollgruppe.

Insgesamt untersuchte die Studie 1577 Patienten in insgesamt 57 medizinischen Erstversorgungseinrichtungen in acht Landern (Österreich, Deutschland, Niederlande, Russland, Spanien, Ukraine, Großbritannien und USA). Die Patienten wurden entweder homöopathisch behandelt oder konventionell (schulmedizinisch).

[1] Haidvogel M. et al. Homeopathic and conventional treatment for akute respiratory and ear complaints: A comparativestudy on outcome in the primery care setting. BMC Complenent and Altern Med 2007; 7:7

Aus dem Interview zur HNO-Heilkunde mit Dr. Mayer-Brix

DZVhÄ: Ist es auch möglich, chronisch erkrankte Patienten mithilfe der Homöopathie wirksam zu behandeln? Wie sind Ihre Erfahrungen?

Mayer-Brix: Ja natürlich, das ist sogar die wichtigere Behandlung. Hier kann die Homöopathie sich als sehr segensreich erweisen und die konventionelle Medizin am besten ergänzen. In meiner Praxis sind es neben der Behandlung von Kindern mit Polypen und Paukenergüssen, dauernden Infekten oder Allergien vor allem Menschen mit chronischen Beschwerden, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Dies sind beispielsweise Patienten mit chronischen Nebenhöhlenbeschwerden, allgemeiner Infektanfälligkeit, Migräne, Schwindel oder Folgen von nicht gut ausgeheilten Infektionen.
Das komplette Interview mit Dr. med. Joachim Mayer-Brix lesen Sie in der Sommerausgabe 2016 von Homöopathie.

Die Themen im Überblick:

• Ärztliche Praxis: HNO-Heilkunde: Homöopathie ist konventioneller Medizin ebenbürtig
• Interview mit Dr. med. Joachim Mayer-Brix: „Homöopathie kann einen sehr großen Beitrag leisten“

• Selbstmedikation: Die wichtigsten Mittel gegen Sonnenbrand und Sonnenstich
• Wissen: Krankheit und Heilung in der Homöopathie
• Arzneimittelbild: Causticum – Ätzstoff
• Gesellschaft: Homöopathie zur Behandlung traumatisierter Flüchtlinge

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Homöopathie erscheint 4x im Jahr und kostet im Jahresabo nur 8,- Euro inkl. Porto. Das Jahresabo kann direkt beim DZVhÄ bestellt werden.

Foto: Weleda

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